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Betriebliches Sehtraining

Ein Prozess in fünf Schritten

 

richtig sitzen am Arbeitsplatz Hamburg

Ein großer Teil der Beschäftigten im Büro bewältigt mittlerweile über neunzig Prozent der Aufgaben am Bildschirm. Viele von ihnen klagen darüber, dass die Augen brennen und jucken, sie im Laufe des Tages zunehmend schlechter sehen oder sie ärgern sich über das ständige Auf- und Absetzen der Brille. Um diese Belastungen zu lindern denken manche Arbeitgeber darüber nach, einen Vortrag oder Workshop zum Sehtraining im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung durchführen. Das ist eine sinnvolle Überlegung. Doch mindert es langfristig die Sehbeschwerden und erhält die Augengesundheit?

 

Betrieblichen Sehtraining ist ein Prozess, der in mehreren Schritten zu einer nachhaltigen Übungspraxis und damit zu entspannten Augen bei der Bildschirmarbeit führt.

 

1. Bewusstsein für die Augen wecken

In meinen Vorträgen oder Workshops zur Augengesundheit lernen die Teilnehmer Augenübungen kennen, die sie am Arbeitsplatz durchführen können. Diese sind einfach, leicht anwendbar und schnell wirksam. Das spüren die meisten bereits in der Schulung. Die Augen entspannen sich und manchmal wird sogar der Blick klarer. Es gelingt mir, das Bewusstsein für die Augengesundheit zu wecken. Motiviert und mit dem guten Vorsatz, das Augentraining nun regelmäßig anzuwenden gehen die meisten Teilnehmer zurück an ihren Arbeitsplatz. Der Funke ist entfacht.

 

2. Die Anfangsbegeisterung ist endlich

Dann kommt der Berufsalltag. Wenn die erste Begeisterung für das Sehtraining abflaut, wird es für die meisten Menschen schwer, die Übungspraxis durchzuhalten. Das ist leicht verständlich. Schließlich stehen im Job andere Dinge im Vordergrund. Es gibt viel zu tun, oft sitzt die Zeit im Nacken. Erholsame Pausen für die Augen werden da leicht übergangen oder verschoben, wenn man sich nicht die nötige Disziplin antrainiert hat. Werden die Mitarbeiter mit dem Augenübungen allein gelassen, ist die Investition in die Schulung oft nur kurzlebig.

 

3.  Die Kunst eine Übungspraxis zu entwickeln

Mir ist es wichtig, interessierten Unternehmen deutlich zu machen: Betriebliches Sehtraning ist ein Prozess. Damit die Augenübungen zur Routine werden, gilt es mehrere Schritte zu gehen. Denn eine kontinuierliche Übungspraxis zu entwickeln ist für die Beschäftigten eine große Herausforderung:

 

  • Es gilt sich im Arbeitsprozess regelmäßig an das Augentraining zu erinnern.
  • In dem Moment, wo man an die Augenübungen denkt, erfordert es diesen immer wieder eine hohe Priorität einzuräumen, um sie tatsächlich gleich auszuführen.
  • Und so mancher ist erst damit beschäftigt, die Sorge abzulegen, dass er vielleicht beobachtet und belächelt werden könnte.

 

Hierzulande ist es noch nicht selbstverständlich, dass entlastende Augenpausen zur Bildschirmarbeit dazu gehören, um der hohen Sehanforderung gerecht zu werden. Selbst im geschützten Rahmen der Schulungen fallen immer wieder Sätze wie „Wenn uns jetzt jemand sehen könnte.“ „Was werden die Kollegen / meine Vorgesetzten sagen.“ Um eine tägliche Übungspraxis zu entwickeln, reicht es nicht die Augen zu trainieren. Das Training selbst will trainiert sein und manche Hürde überwunden werden. Das wird leichter, wenn Orte und Strukturen geschaffen werden, die zu visuellen Pausen einladen und daraus eine betriebliche Pausenkultur erwächst.

 

4. Erinnern und motivieren am Arbeitsplatz

Um betriebliches Sehtraining erfolgreich durchzuführen, ist es sinnvoll die Schulungen über einen längeren Zeitraum zu planen. Hilfreich ist es auch die Augenübungen am Arbeitsplatz an mehreren Stellen evident zu halten. Kunden von mir platzieren beispielsweise das Poster „AugenPause: Wohlfühlen in 90 Sekunden“ beim Kopierer oder in der Kaffeeküche. Dort wird es von vielen wahrgenommen und ich gleichzeitig eine Art „Erlaubnis“ für das Augentraining. Am Arbeitsplatz können Betriebe den Mitarbeitern Zugriff auf das Online-Training „AugenPause vom Display“ geben. Wenn sich die Augen müde anfühlen, kann man es direkt aufrufen.

 

5. Nachhaltig durch Wiederholung

Mein Ansatz für ein nachhaltiges betriebliches Sehtraining besteht aus mehreren Schritten. Als Einstieg dient ein augendynamischer Vortrag, bei dem die Teilnehmer die ersten Übungen kennen lernen. Das Augenposter und das Online-Training dienen als Motivationsimpulse für das Augentraining am Arbeitsplatz. In zeitlichen Abständen von zwei bis vier Monaten folgen weitere Schulungen. Die Augenübungen werden wiederholt und das Repertoire erweitert. Die Teilnehmer entwickeln individuelle Strategien für die tägliche Übungspraxis. Sie tauschen sich darüber aus, wie sie es schaffen das Augentraining erfolgreich umzusetzen. Das motviert und regt die Fantasie an, wie sich die Übungen leicht in die Arbeitsabläufe integrieren lassen. Allmählich werden Strategien zu Gewohnheiten. Betriebliches Sehtraining ist ein Prozess bei dem sich die Augen zunehmend erholen, der neue Erfahrungen bietet und den Arbeitsalltag auflockert.

 

 

Die drei ecovital-Pakete für das betriebliche Sehtraining

Betriebliches Sehtraining ist ein Prozess und verläuft in mehreren Etappen. Ich biete drei Pakete mit unterschiedlichen Modulen an. Schauen Sie sich die Pakete in einer Tabelle an und finden Sie das passende Paket für Ihr Unternehmen.

 

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